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Fr, 23.07.10 - Testspiel: TV Braach – FV Binsförth 2:3 (0:2) |
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Beim B-Ligisten TV Braach wollte Trainer Dariusz Lach vorwiegend Spieler einsetzen, die bis jetzt noch keine Gelegenheit hatten, sich in den bereits absolvierten Testspielen zu zeigen. Dies gelang besonders in der ersten Halbzeit bei sehr angenehmen Temperaturen sehr gut, als der FV Binsförth den Gastgeber jederzeit klar und deutlich beherrschte und die junge Truppe des TV Braach zu keiner Zeit ins Spiel kommen ließ. Folgerichtig fielen auch die Tore durch Georg Schade per sehenswerten Distanzschuss und Waldemar Weiß, der aus kürzerer Distanz eiskalt verwandelte. So ging man mit einer beruhigenden Führung von 2:0 in die Pause.
Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Dariusz Lach alle Ergänzungspieler und die Überlegenheit der Gäste hatte zunächst noch weiter Bestand. Nach dem 3:0 durch den agilen Gökhan Gökbel schaltete der FV Binsförth jedoch einen Gang zurück und überließ den Gastgebern das Mittelfeld. Dies sollte sich rächen. Der TV Braach hatte dieses Spiel noch lange nicht abgehakt und erspielte sich nun durch schnelles Kombinationsspiel einige gute Torchancen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß im Mittelfeld war die Binsförther Abwehr nicht im Bilde und der Stürmer der Gastgeber überlistete Hüseyin Gökbel gekonnt mit einem Heber. Auch dem Anschlusstreffer ging ein krasser Abwehrfehler voraus. Nach einer Flanke von links standen 2 Braacher Spieler am langen Pfosten völlig ungedeckt und verkürzten kurz vor Schluss per Kopf zum 2:3. Die Entscheidung verpasste Alexander Markgraf fast in der Nachspielzeit, als er sich auf der rechten Seite wunderbar durchsetzte, sein Schuss jedoch knapp über den Querbalken strich. So blieb es beim knappen Auswärtserfolg.
Fazit: In der ersten Halbzeit war der FV Binsförth klar überlegen und überließ ohne ersichtlichen Grund in der zweiten Halbzeit dem Gastgeber das Spiel, was sich fast noch gerächt hätte.
Es spielten: Hüseyin Gökbel, Dietrich Ramm, Kai Appel, Jonatan Gräser, Jan Stieglitz, Richard Luft, Artur Krel, Georg Schade, Waldemar Weiss, Tim Mey, Gökhan Gökbel - Alexander Markgraf, Ümit Erden, Patrick Hörig Jakob Schröder.
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